Donnerstag, 1. Juni 2017

Die Stiftung "OMNIS RELIGIO"

Mit der Gründung der privaten unabhängige Stiftung „Omnis Religio" ( = Religion in ihrer Gesamtheit - "alle Religion[en]) im Jahre 2003 eröffnete sich die Möglichkeit, die interreligiöse Arbeit durch entsprechende Förderungen zu verstärken. Sie wurde von Karin und Reinhard Kirste gegründet. Die Stiftung versteht sich als Beitrag zur Verbesserung des Verstehens zwischen den Religionen und Kulturen. Die Initiatoren hoffen auf diese Weise, Fremdheit und  Abgrenzungsmentalität zwischen unterschiedlich denkenden und glaubenden Menschen abzubauen.

Ziele und Förderungskriterien

Gemäß der Satzung von „Omnis Religio“ werden als Intentionen „die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf den Gebieten der Kultur, insbesondere der Religionen und Weltanschauungen, und des Gedankens der Völkerverständigung“ genannt.

Der Stiftungszweck
wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Unterstützung konkreter interreligiöser Projekte, und zwar im Bereich von Schule, Hochschule, Kinder- und Jugendarbeit, Sozialarbeit und Erwachsenenbildung.
  • Vorstand und Kuratorium wählen die Projekte selbst aus, prüfen allerdings auch Empfehlungen, die von anderer Stelle kommen. Sie beschließen die jährliche Projektförderung. Der Gedanke der Nachhaltigkeit eines Projekts ist bei der Bewertung für die Förderung entscheidend.
Die Stifter erhoffen sich durch dieses Vorhaben, dass der Gedanke der Gleichwertigkeit in der Begegnung von Religionen größere Breitenwirkung gewinnt.
So gilt für die Stiftung das Motto des Dortmunder Theologen und Religionswissenschaftlers Paul Schwarzenau (1923-2006):

„Alle Religionen bedürfen einander, nicht nur in ihren Gemeinsamkeiten, sondern auch in ihren Unterschieden, durch die sie einander ergänzen. Wir sollen in der eigenen Religion daheim und in der anderen Gäste sein, Gäste - nicht Fremde.“


Vorstand von „OMNIS RELIGIO“
  • Dr. Reinhard Kirste, Nachrodt (Vorsitz)
  • Karin Kirste, Nachrodt (stellv. Vorsitz)
  • Achim Riggert, Schwerte
 Kuratorium
  • Dr. Reinhard Kirste, Nachrodt
  • Karin Kirste, Nachrodt
  • Prof. Dr. Eckhard Freyer, Bonn
  • Werner Heidenreich, Köln
  • Mehmet Soyhun, Dortmund
Bisher geförderte Projekte der Stiftung seit 2005: hier 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen