Donnerstag, 28. April 2016

Meister Eckhart (um 1260-1327/28) - Los-Lassen

Unterricht im Mittelalter,
Holzschnitt, Köln 1508 (Buchcover)
Wenn auch vom Leben des großen Mystikers und Theologen wenig bekannt ist, lässt sich doch eine dramatische Biografie rekonstruieren. Sie beinhaltet in besonderer Weise das mönchische Ideal "Bete und Arbeite." Meister Eckharts Denken umspannt theologische Klarheit und pastorale Verständlichkeit. Dem von den Bildungsintentionen der Dominikaner geprägten Theologen gelingt es in geradezu genialer Weise wissenschaftliche Präzision der Scholastik mit eigenen spirituellen und meditativen Erfahrungen zu verbinden. 
Wo - wie bei Meister Eckhart - Spiritualität auch sprachliche Kreativität freisetzt, eröffnen sich hilfreiche Annäherungsmöglichkeiten an die Tiefe des Seelengrundes im Horizont eines nicht-personalen Gottesbildes. So erscheinen vielfältige  Konturen der "unio mystica." 

Zusammen mit Heinrich Seuse und Johannes Tauler bilden diese drei Mystiker eine Art "Dreigestirn" der Rheinischen Mystik.
Vgl.: Marie-Anne VannierLes mystiques rhénanes. Paris: Cerf 2011 (eine Anthologie):
de Henri Suso , Jean Tauler , Maître EckhartParis: Cerf 2011

Die Rheinische Mystik ist vom Neuplatonismus wesentlich beeinflusst. Vgl.:

An Meister Eckharts Leben und seinem Wirken zwischen Erfurt, Straßburg, Köln und Paris, und umso mehr in seinen Werken (man denke z.B. an seine Vorreden), wird deutlich, dass man Gott nicht haben kann, sondern dass der Mensch loslassen muss. Er muss gewissermaßen "wegtreten" - in die „Abgeschiedenheit“, ein Begriff der für Meister Eckhart ausgesprochen wichtig ist.
 
Abgeschiedenheit und "lediges Gemüt"
„Das kräftigste Gebet und nahezu das allmächtigste, alle Dinge zu erwerben, und das allerwürdigste Werk vor allen Dingen, das ist (jenes), das da hervorgeht aus einem ledigen Gemüt. Je lediger das ist, je kräftiger, würdiger, von größerem Nutzen und löblicher und vollkommener ist das Gebet und das Werk. Das ledige Gemüt vermag alle Dinge“ (Stachel, aaO S. 62).
Was ist ein lediges Gemüt?
Das ist ein lediges Gemüt, das von nichts verwirrt ist, noch an nichts gebunden ist, noch das sein Bestes (d.i. das Beste des Gemüts) in irgendeiner Weise gebunden hat, noch an das Seine jemals denkt, bei irgendwelchen Dingen, als (vielmehr) allzumal in dem liebsten Willen Gottes versunken ist und aus dem Seinen ausgegangen ist. Nimmer kann der Mensch ein noch so geringes Werk wirken, er nehme denn hieraus seine Kraft und sein Vermögen.
Also kräftig soll man beten, dass man wollte, dass alle Glieder des Menschen und Kräfte, alles: Augen, Ohren, Mund, Herz und alle Sinne dahin gekehrt wären; und man soll nicht aufhören, ehe man findet, dass man sich will einen mit dem, den man gegenwärtig hat und dem man das Gebet spricht, das ist Gott“ (Stachel, aaO S. 62).
Von dem nützlichen Lassen, von innen und außen zu tun
Du sollst wissen, dass sich kein einziger Mensch so viel gelassen hätte in diesem Leben, er fände nicht dennoch mehr zu lassen. Der Leute sind wenig, die dies recht wahrnehmen und darin Bestand haben. Es ist ganz und gar ein gleicher Gütertausch und ein gleicher Handel: Soviel du ausgehst aus allen Dingen, so viel, weder weniger noch mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen, wie du zugleich ausgehst aus dem Deinen in allen Dingen. Da hebe an und das lass dich alles kosten, was du zu leisten vermagst. Da findest du wahren Frieden und nirgendwo anders.
Die Leute sollen niemals viele Gedanken darauf verwenden, was sie täten; sie sollten aber Gedanken darauf verwenden, was sie wären. Wären nun die Leute gut und ihre Weise, so könnten ihre Werke sehr leuchten: Bist du gerecht, so sind auch deine Werke gerecht. Man gedenke nicht Heiligkeit auf ein Tun zu gründen; man soll Heiligkeit auf ein Sein gründen, denn nicht die Werke heiligen uns, sondern wir sollen die Werke heiligen. Wie heilig auch die Werke immer seien, so heiligen sie uns allzumal nicht, insofern sie Werke sind. Es gilt vielmehr: insofern wir heilig sind und (heiliges) Sein haben, insofern heiligen wir alle unsere Werke, sei es Essen, Schlafen, Wachen oder was immer es sei. Die nicht von grossem Sein sind, was für Werke sie auch wirken, da wird nichts draus. Merke also, dass man allen Fleiss darauf wenden soll, dass man gut sei, nicht so sehr, was man tue oder von welcherlei Art die Werke seien, sondern wie der Grund der Werke sei.“ (Stachel, aaO S. 64f)
Von der Abgeschiedenheit und vom Gott-Haben
Wer aber Gott in Wahrheit recht hat, der hat ihn an allen Orten und auf der Strasse und bei allen Leuten so wohl, wie in der Kirche oder in der Einöde oder in der Zelle, sei es, dass er ihn anders recht hat, sei es, dass er ihn allein hat (in der Einsamkeit hat), den Menschen kann niemand hindern.
Warum?
Da hat er allein Gott und meint allein Gott, und alle Dinge werden ihm lauter Gott. Dieser Mensch trägt Gott in all seinen Werken und an allen Orten, und alle Werke dieses Menschen, die wirkt Gott mit Lauterkeit; denn wer das Werk verursacht, dessen ist das Werk eigentlicher und wahrhaftiger als dessen, der da das Werk wirkt. Richten wir denn unsere Gesinnung mit Lauterkeit und allein auf Gott, in Wahrheit, so muss er unsere Werke wirken, und in all seinen Werken kann ihn niemand hindern, weder eine Menschenmenge, noch Orte. Also kann diesen Menschen niemand hindern; denn er beabsichtigt nichts, und sucht nichts, und es schmeckt ihm nichts als Gott allein; denn der wird dem Menschen in allem, was er beabsichtigt, geeint. Und so wie keine Mannigfaltigkeit Gottes zerstreuen kann, ebenso kann diesen Menschen nichts zerstreuen, noch in Mannigfaltigkeit bringen, denn er ist eines in dem einen, wo alle Mannigfaltigkeit eines ist und eine Nicht-Mannigfaltigkeit ist“ (Stachel, aaO S. 66f) ... 
Die Einung der Seele mit der Göttlichkeit
aus: Amy Hollywood:
The Soul as Virgin Wife (s.u.)
In Gott verwandelt werden
„Wir werden gänzlich transformiert und in Gott verwandelt“ (2. Kor. 3,18). Bedenke ein Gleichnis. In der gleichen Weise, wie im Sakrament das Brot in unseres Herrn Leib verwandelt wird - und zwar, wie viele Brote es auch wären, es wird doch nur ein Leib Christi -, in der gleichen Weise würde, wenn alle Brote in meinen Finger verwandelt wären, doch nur ein Finger dasein. Wiederum würde mein Finger in das Brot verwandelt, so wäre dies soviel, wie jenes wäre. Was in ein anderes verwandelt wird, das wird eins mit ihm. Genauso werde ich umgewandelt in ihn, dass er mich wirkt als sein Sein, und zwar als eines, nicht mehr als gleiches - und bei dem lebendigen Gott, es ist wahr, dass da kein Unterschied mehr ist!
Der Vater gebiert seinen Sohn ohne Unterlass. Wenn nun der Sohn geboren ist, dann nimmt er nichts mehr vom Vater, denn er hat alles; nur indem er geboren wird, da nimmt er vom Vater. Demgemäß sollen wir auch von Gott nichts begehren wie von einem Fremden. Unser Herr sprach zu seinen Jüngern: „Ich habe euch nicht ‘Knechte’ geheißen, sondern ‘Freunde’ “ (Joh. 15,14f.). Was etwas begehrt von anderen, das ist „Knecht“, was aber gewährt, das ist „Herr“. Ich habe neulich darüber nachgedacht, ob ich von Gott etwas nehmen oder begehren wollte. Ich will da sehr ernsthaft mit mir zu Rate gehen; denn wenn ich einer wäre, der von Gott nimmt, so wäre ich unter Gott wie ein Knecht und er mir gegenüber in seinem Geben wie ein Herr. Ich sagte hier einmal, und das ist auch wahr: Wenn der Mensch etwas von außerhalb seiner selbst an sich zieht oder nimmt, so ist er im Unrecht. Man soll Gott nicht aufnehmen oder ansehen als etwas, was außerhalb von einem wäre, sondern als mein eigen und als das, was in einem ist. Man soll dienen und wirken ohne ein Warum, weder um Gott noch um die eigene Ehre noch um irgendetwas, was außerhalb von einem ist, allein um das, was das eigene Sein und das eigene Leben in einem ist.
 Meister Eckhart: Der Morgenstern.
Ausgewählt, übersetzt und eingeleitet von Hans Giesecke. Berlin: Union 1964, S. 197

Gott ist das Sein. Gott hat alles Sein in sich.
Ein Meister sagt: Alle Kreaturen sind in Gottes Nähe als ein Nichts, denn er hat aller Kreaturen Sein in sich)
Gott ist Eines.
Nichts hindert die Seele so sehr an der Erkenntnis Gottes wie Zeit und Raum. Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist Eines. Soll daher die Seele Gott erkennen, so muss sie ihn oberhalb von Zeit und Raum erkennen. Denn Gott ist weder dies noch das wie der Dinge in ihrer Mannigfaltigkeit. Gott ist eines.

Der tiefste Grund
Was ist das Sprechen Gottes? Es ist das Werk Gottes, und dieses Werk ist so edel und so erhaben, dass es Gott allein wirkt. Wisset nun, alle unsere Vollkommenheit und alle unsere Seligkeit hängt daran, dass der Mensch durchschreite und hinüberschreite über alle Geschaffenheit und alle Zeitlichkeit und alles Dasein hinaus und eingehe in den Grund, der grundlos ist“ (Der Morgenstern, aaO S. 285).

Was ist der Mensch?
„Zum ersten sagen wir, dass der ein armer Mensch sei, welcher nichts will. Diesen Sinn verstehen etliche Leute falsch - jene Leute nämlich, die mit Pönitenz und äußerlicher Übung doch nur ihr Eigenwesen beibehalten wollen, was die Leute aber für groß achten. Des erbarme Gott, dass die Leute so wenig von der göttlichen Wahrheit erkennen! Diese Menschen heißen heilig wegen der Figur, die sie nach außen machen, aber von innen sind sie Esel, denn sie erfassen gar nicht den eigentlichen Sinn der göttlichen Wahrheit. Diese Leute sagen wohl, wer nichts wolle, sei ein geistlich Armer; sie fassen das aber so auf, als müsse der Mensch derart leben, dass er nimmer und in gar nichts mehr seinen eigenen Willen erfülle, sondern dass er den allerliebsten Willen Gottes erfülle. Diese Menschen sind wohl dran, denn sie meinen es gut; wir wollen sie darum loben - Gott in seiner Barmherzigkeit wird ihnen wohl das Himmelreich gewähren.
Ich aber sage bei der göttlichen Wahrheit, dass diese Leute keine im wahren Sinne geistlich armen Menschen sind und ihnen auch nicht gleichen. Sie gelten nur für groß in der Leute Augen, die nichts besseres wissen. Doch ich behaupte, dass sie Esel sind, welche die göttliche Wahrheit gar nicht erfasst haben. Durch ihre guten Absichten mögen sie das Himmelreich bekommen; aber die Armut, über die ich jetzt sprechen will, von der wissen sie nichts.
Wenn man mich nun fragte, was denn das eigentlich sei: „ein armer Mensch, der nichts will“, darauf antworte ich und spreche also: Solange der Mensch noch in der Verfassung steht, dass er den Willen hat, Gottes allerliebsten Willen erfüllen zu wollen, solange hat er nicht die Armut, von der wir sprechen wollen; denn dieser Mensch hat ja noch einen Willen, mit dem er dem Willen Gottes Genüge tun will, und das ist die rechte Armut nicht. Denn soll der Mensch wahrhaft Armut haben, so muss er seines geschöpflichen Willens so ledig sein, wie er‘s tat, als er noch nicht war. Denn ich sage euch bei der ewigen Wahrheit, solange ihr den Willen habt, den Willen Gottes zu erfüllen, und solange ihr noch Begehren habt nach Ewigkeit und nach Gott, solange seid ihr noch gar nicht geistlich arm. Denn das nur ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts begehrt. ...
Wer dieses Etwas inne wird, der hat erfasst, worauf die Seligkeit beruht. Es hat weder Vorher noch nachher, es wartet auf nichts, das noch hinzukommen könnte, denn es kann weder gewinnen noch verlieren. Darum ist es auch dessen beraubt: irgend etwas davon zu wissen , dass Gott in ihm wirke; sondern es ist selber dasselbe, das sich selbst genießt wie Gott.
In diesem Sinne, sage ich, soll der Mensch quitt und ledig stehen, damit er nicht wisse noch erkenne, dass Gott in ihm wirke. So nur kann der Mensch Armut besitzen. ...
Ich habe vorhin gesagt, das sie ein armer Mensch, der nicht einmal den Willen Gottes erfüllen wolle, sondern so lebe, dass er seines eigenen Willens und des Willens Gottes so ledig sei, wie er‘s war, da er noch nicht war. Von dieser Armut sagen wir, dass sie die höchste Armut ist. - Zum zweiten sagen wir, das sei ein armer Mensch, der auch von dem Wirken Gottes in sich nichts weiß. Wenn jemand des Wissens und Erkennens so ledig steht, wie Gott aller Dinge ledig steht, das ist die lauterste Armut. - Aber die dritte Armut ist die innerlichste und eigentlichste; von der will ich jetzt reden. Sie besteht darin, dass der Mensch nichts hat. ...
Wir sagen also, der Mensch muss so arm stehen, dass er nicht sei noch in sich habe eine Stätte, darin Gott wirken könnte. Solange der Mensch noch irgendeine Stätte in sich behält, behält er auch den Unterschied. Darum bitte ich Gott, dass er mich Gottes quitt mache; denn mein wesenhaftes Sein ist über Gott, sofern wir Gott als Ursprung der Kreaturen auffassen; denn in jenem Wesen Gottes, darin er auch über die Wesenheit des noch in sich unterschiedenen Dreieinigen erhaben ist, da war ich selber, da wollte ich mich selber und erkannte mich selber, um diesen Menschen hier zu machen. Und  darum bin ich meine eigene Ursache meinem Wesen nach, das ewig ist - nicht aber meinem Werden nach, das zeitlich ist. Darum bin ich ungeboren, und nach meiner ewigen Geburt Weise vermag ich nimmermehr zu sterben. Nach meiner ewigen Geburt Weise bin ich ewiglich gewesen, bin ich jetzt und werde ich ewiglich bleiben. Was ich als zeitliches Geschöpf bin, das wird sterben und zunichte werden, denn es ist der Zeit verfallen; darum muss es mit der Zeit verderben. In meiner ewigen Geburt aber wurden alle Dinge geboren - hier war ich Ursache meiner selbst und aller Dinge. Wenn ich‘s hier gewollt hätte, so wäre weder ich noch die ganze Welt, und wenn ich nicht wäre, dann wäre auch Gott nicht; dass Gott ist, dessen bin ich Ursache - wäre ich nicht, so wäre Gott nicht Gott.
Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit. Solange nämlich der Mensch selber dieser Wahrheit gleicht, solange wird er diese Rede nicht verstehen. Denn es ist eine unbedeckte Wahrheit, die da kommen ist aus dem Herzen Gottes, unmittelbar.
So leben zu dürfen, dass wir es ewiglich erfahren, dazu helfe uns Gott. Amen“ 
Meister Eckhart. Auswahl und Einleitung: Friedrich Heer.
Frankfurt/M.  Fischer TB 124, 1956
, S. 192-197

Das Meer als Symbol der Liebe Gottes

Zitate aus den Predigten in:
Meister Eckhart Jahrbuch, Bd. 9

Hg.: Corar Dietl / Dietmar Mieth: Sprachbilder und Bildersprache
bei Meister Eckhart und in seiner Zeit

Stuttgart: Kohlhammer 2015, 351 S.
Im Beitrag von Wolfgang Achtner (S. 87-117) mit dem Titel:
Eckharts Bildkritik - vom Bild zur Bildlosigkeit, S. 91, Anm. 20

Pr 80, EW II, S 164 f : Der einen tropfen würfe in daz mer, sô verwandelte sich der tropfe in daz mer und niht daz mer in den tropfen. Alsô geschihet der sêle: als sie got in sich ziuhet, sô wirt si gewandelt in got, alsô daz diu sêle götlich wirt und got niht sêle (»Wenn man einen Tropfen in das wilde Meer gösse, so verwandelte sich der Tropfen in das Meer und nicht das Meer in den Tropfen So <auch> geschieht es der Seele: Wenn Gott sie in sich zieht, so wird sie verwandelt in Gott, so daß die Seele göttlich wird, nicht aber Gott zur Seele «)
Pr 82, EW II, S 186f : Alsô wirt diu sêle vereinet in gote und beslozzen […] Dâ wirt diu sêle wunderlîche bezoubert und kumet von ir selber, als der einen tropfen wazzers güzze in eine bütten vol wînes, daz si von ir selber niht enweiz und wænet, daz si got sî. (»So auch wird die Seele mit Gott vereint und umschlossen […] Da wird die Seele auf wunderbare Weise bezaubert und verliert sich selbst, wie wenn einer einen Tropfen Wasser in eine Bütte voll Weins gösse, so daß sie von sich selbst nichts <mehr> weiß und wähnt, sie sei Gott «)
RdU, EW II, S 398f : Nie enwart sô nâhiu einunge, wan diu sêle ist vil næher mit gote vereinet dan lîp und sêle, die éinen menschen machent. Disiu einunge ist vil næher, dan der einen tropfen wazzers güzze in ein vaz wînes: dâ wære wazzer und wîn, und daz wirt alsô in ein gewandelt, daz alle crêatûren niht erkünden den underscheit vinden. (»Denn die Seele ist viel näher mit Gott vereint als Leib und Seele, die einen Menschen ausmachen Diese Einung ist viel enger, als wenn einer einen Tropfen Wassers gösse in ein Faß Wein: da wäre Wasser und Wein; das aber wird so in eins gewandelt, daß keine Kreatur den Unterschied
herauszufinden vermöchte «).


Weitere Literatur
  • Erika Albrecht: Meister Eckharts sieben Grade des schauenden Lebens. Ein Weg zur Gotteserfahrung. Mit einem Nachwort von Karlfried Graf Dürckheim. Aachen NF. Weitz 1987, 101 S.
  • Hans Giesecke (Ausgewählt, übersetzt und eingeleitet):  Meister Eckhart: Der Morgenstern.
    Berlin: Union 1964 
  • Pierre Gire: Maître Eckhart et la métaphysique de l'Exode. Paris: Cerf 2006, 420 pp.
  • Friedrich Heer (Auswahl und Einleitung): Meister Eckhart. Frankfurt/M.: Fischer TB 124, 1956 
  • Hee-Sung Keel: Meister Eckhart, an Asian Perespective.
    Louvain Theological & Pastoral Monographs 36. 
    Leuven (B.) u.a.: Peeters 2007, 319 pp., index of names
  • Amy Hollywood: The Soul as Virgin Wife.
    Mechthild of Magdeburg, Marguerite Porete and Meister Eckhart.
    University of Notre Dame Press (Indiana, USA) 1995, 331 pp., Index
  • Udo Kern / Fritz Hoffmann / Heino Falcke: Gespräch mit Meister Eckhart.
    Aufsätze und Vorträge zur Theologie und Religionswissenschaft, Heft 77.
    Berlin: EVA 1982, 101 S.

  • P. Kleinert: Meister Eckharts mystische Theologie (14 S.)
  • Niklaus Largier: Bibliographe zu Meister Eckhart.
    Dokimion Bd. 9. Freiburg (CH): Universitätsverlag 1989, 153 S., Indices
  • Adolf Lasson: Meister Eckhart, der Mystiker. Zur Geschichte der religiösen Spekulation in Deutschland (1868). Nachdruck. Stuttgart: Magnus o.J., 354 S.
  • Meister-Eckhart-Jahrbuch, Bd. 5, Hg.: Rolf Schönberger und Stephan Grotz:
    Was denkt der Meister? Philosophische Zugänge zu Meister Eckhart. 
    Stuttgart: Kohlhammer 2012, 198 S., Sachregister
  • Dietmar Mieth: Meister Eckhart: Mystik und Lebenskunst. Düsseldorf: Patmos 2004, 210 S.
  • Josef Quindt (Übers. und Hg.): Meister Eckehart. Deutsche Predigten und Traktate.
    Darmstadt: WBG (Lizenz: Carl Hanser 1963), 547 S.
  • Fatemeh Rahmati: Fern oder doch nah?
    Gottesschau - Gotteserfahrung in islamischer und christlicher Mystik
    am Beispiel von Ibn 'Arabi und Meister Eckhart
    (academia.edu, o.J., 9 S.)
  • Harald Schwaetzer / Marie-Anne Vannier (Hg.):
    Der Bildbegriff bei Meister Eckhart und Nikolaus von Kues
    .

    Texte und Studien zur europäischen Geistesgeschichte. Reihe B, Band 9.
    Münster: Aschendorff 2015, 268 S., Abb.

  • Stachel, Günter (Hg., übers. und kommentiert):
    Meister Eckhart. Alles lassen – einswerden.
    Mystische Texte - Reden der Unterscheidung und Predigten.
    München: Kösel 1992
  • Stachel, Günter (Hg., übers., kommentiert):
    Meister Eckhart: Das Buch der göttlichen Tröstungen / Vom edlen Menschen.

    --- München: Kösel 1996, 192 S.
  • Stachel, Günter (Hg., übers. und kommentiert): Gottesgeburt. Mystische Predigten.
    München: Kösel 1999, 151 S. (mit 7 Handschriftenfaksimiles)
  • Winkler, Norbert: Meister Eckhart. Zur Einführung. Hamburg: Junius 1997

Zuerst erschienen in: Iserlohner Con-Texte Nr. 15 (ICT 15):
 Auf dem Weg zur Achtsamkeit. Iserlohn 1999, Online-Ausgabe 2009 , S. 73-74

Mystik/Eckhart, 26.04.06, erweitert/bearbeitet 25.04.16  

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