Samstag, 8. Februar 2014

Bede Griffiths - Begegnung mit dem Osten

Der aus einer anglikanischen Famile stammende  Bede Griffiths (1906-1993) fühlte sich zum katholischen Glauben hingezogen und wurde Benediktiner-Mönch. In der Begegnung mit Indien erlebte er, wie sich ihm hier eine neue Quelle der Spiritualität auftat und sich weiterwirkend mit seinem bisherigen Glauben verband. Das drückt sich auch in der Übernahme eines Klosters in Indien aus, das als Sat-Chit-Ananda Ashram bzw. Shantivanam bekannt wurde. Mehr und mehr wurde er zu einem Brückenbauer zwischen Okzident und Orient, von Menschen verschiedenen Glaubensweisen geschätzt und als ein Weiser verehrt.

Diese große spirituell bereichernde und interreligiös erweiternde Bedeutung von Bede Griffiths hebt der indische Priester Prof. Dr. Anand Lourdu in DIM/MID, dem Dialog-Journal der katholischen Orden (Vol. IV:1 - January - June 2014).  hervor:
The Relevance of Bede Griffith's Vision for Today

Auch im deutschsprachigen Bereich sind Bücher von und über Bede Griffiths erschienen, von denen hier zwei Titel erwähnt werden sollen, die noch während seiner Lebenszeit entstanden. Sie bringen die unmittelbare persönliche Erfahrung mit diesem Mystiker zum Ausdruck. Das wird im ersten Buch auch durch beeindruckende Bilder verstärkt.

  • Bede Griffiths: Leben im christlichen Ashram.
    München: Kösel 1990, 69 Fotos
  • Bede Griffiths / Roland R. Ropers:
    Eine Welt – Eine Menschheit – Eine Religion.

    Mit einem Vorwort des Gandhi-Freundes Jesuitenpater Michael A. Windey SJ. Wasserburg/Inn: Sheema Medien 2007, 253 S

Rezension beider Titel: hier 



 

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